Nach der EM ist vor dem Stress:01.02.2012 Spandau-Spieler in Hannover, Wiesbaden, Krefeld und BerlinAm vergangenen Sonntag ist die Wasserball-EM in Eindhoven zu Ende gegangen. Das von Bundestrainer Hagen Stamm geführte Nationalteam hat das Spiel um Rang 5 gegen Griechenland mit 9:6 gewonnen und damit den besten EM-Rang seit der Bronze-Medaille 1995 in Wien belegt. Der fünfte Platz bedeutete für Stamms Männer die Teilnahme am Olympiaqualifikationsturnier vom 1. bis 8. April im kanadischen Edmonton, wo sich vier der 12 Teams für London qualifizieren werden. Schon 2004 und 2008 hat sich die DSV-Auswahl auf diese Weise den Weg zu den Spielen gesichert. Leicht allerdings wird es auch diesmal nicht, immerhin gehören Kanada, Griechenland, Spanien, Rumänien und EM-Vize Montenegro zu den Gegnern. Nur acht Wochen Zeit bleiben bis sich entscheidet, ob die Ampel für Stamms letzte Mission – er hat für die Zeit nach London seinen Rücktritt angekündigt – auf Grün gestellt werden kann. Für die Berliner Nationalspieler, alles in allem ein rundes Dutzend im erweiterten Kader, heißt das Schwerstarbeit in der DSV- Auswahl, Bundesliga, Pokalwettbewerb und Champions League. Am Samstag (16.30 Uhr) tritt Spandau am zweiten Spieltag der Rückrunde beim Liga-Dritten SG W98/Waspo Hannover an, und will dabei die weiße Punkte-Weste und die Führung vor ASC Duisburg bewahren. 1. Wasserfreunde Spandau 04 (16:0 Punkte) 2. ASC Duisburg (14:2 Punkte) 3. SG W98/Waspo Hannover (10:8 Punkte) Deutscher Wasserball Pokal Achtelfinale 05. Februar 2012 SV Krefeld 72 – Wasserfreunde Spandau 04 Spielort: Badezentrum Bockum Am Badezentrum 2, 47800 Krefeld Am Sonntag (16.30 Uhr) sind die Wasserfreunde im Achtelfinale des Turbo-Pokals beim B-Gruppen-Zweiten der 1. Liga Krefeld 72 gefordert. Zwischen beiden Wochenendspielen dürfen die sieben bei der EM aktiven Wasserfreunde einen Abstecher zum 42. Ball des Sports der Stiftung Deutsche Sporthilfe nach Wiesbaden machen, wo 1800 Gäste aus Sport, Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur feiern. Die Gala steht ganz im Zeichen des Wassersports. In die Bühne des Ballsaals wird ein Wasserbassin (5 m breit, 2,3 m lang, 3,5 m tief) eingelassen, in dem Synchronschwimmer, Kanuten, Wasserspringer und andere ihr Können zeigen werden. So auch die Wasserballer, die um 1 Uhr nachts – so der Zeitplan – einen „Weltrekord“ aufstellen wollen, in dem zehn Mitglieder des Nationalteams ein 130 Kilo schweres Gewicht nur mit der Kraft der Beine möglichst lange über Wasser zu halten versuchen. Ähnliches hatte die DSV-Mannschaft mit dem damaligen Nationalspieler und heutigen Sporthilfe-Chef Michael Illgner 1995 bei „Wetten, dass ...“ unternommen. Damals hielten sie einen schwergewichtigen „Wildecker Herzbuben“ zweieinhalb Minuten über Wasser. „Wir denken, dass wir das hinbekommen, und zwar so, dass wir am Sonntag im Pokal in Krefeld unserer Favoritenrolle gerecht werden“, sagte Kapitän Marc Politze vor dem Wochenendtrip.
von PM01022012 |
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