Geschichte der Schwimmabteilung
Bereits 1912 war der SC Spandau 04 bei den Olympischen Spielen von Stockholm durch den Rückenschwimmer Paul Kellner vertreten, der die Bronzemedaille über 100 m errang, aber weder zuvor noch später den Titel eines Deutschen Meisters gewann. Zwei Silbermedaillen gab es 1936 bei den Olympischen Spielen von Berlin durch Inge Schmitz und Ursula Pollack in der Freistilstaffel. Ursula Pollack krönte ihre internationale Karriere als dreifache Studentenweltmeisterin bei den Weltspielen 1939 in Wien über 100 m Kraul, 200 m Brust und 100 m Rücken. Zahlreiche Erfolge bei den deutschen Titelkämpfen sicherten Spandau im Jahr 1937 Platz 3 in der Vereinsmeisterschaft, das steigerte sich 1939 zu Platz 2 und fand 1940 seine Krönung mit Platz 1 in Deutschland. Mit zunehmender Kriegsbelastung aber endete die Glanzzeit des Spandauer Schwimmsports ganz zwangsläufig. Nach dem 2. Weltkrieg und der Isolierung der Stadt konnte Spandau für lange Jahre den Anschluss an die nationale Spitze nicht wieder schaffen. In diese Zeit fiel nur eine einzige Meisterschaft.
Dr. Günter Schwill
Einen Überblick über die gesamte Vereinsgeschichte der Wasserfreunde Spandau 04 erhalten Sie in unserer Vereinschronik: Aus der Havel in die Welt | Zum 100-jährigen Jubiläum der Wasserfreunde Spandau 04 e. V.
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