Duisburg – Barcelona – Hannover:23.01.2009 Wie bewältigen Spandaus Wasserballer den Reisestress?„Nur nicht zu lange freuen, und schon gar nicht leichtsinnig werden!“, warnt Peter Röhle, Manager der Wasserfreunde Spandau 04 vor der nächsten Auswärtsaufgabe des Rekordmeisters aus der Hauptstadt beim alten Erzrivalen SGW 98/Waspo Hannover am Samstag (16.30 Uhr). Nachdem vor Wochenfrist beim selbsternannten Titel-Herausforderer ASC Duisburg dank eines couragierten Auftritts ein überzeugendes 12:8 heraussprang und unter der Woche am Mittwoch beim Weltliga-Auftakt des Nationalteams von Hagen Stamm beim respektablen 7:8 in Spanien gleich zehn Spandauer im Einsatz waren, gilt es nun – so Röhle – „die Spannung hoch zu halten“. Zwar sind die Niedersachsen bei weitem nicht mehr so stark wie vor einem Jahrzehnt, als sie Dauerrivale der Wasserfreunde in den Finals um die Deutsche Meisterschaft waren. „Aber wenn man einen Gegner auf die leichte Schulter nimmt und unterschätzt, dann ist das schnell der Anfang vom Ende“, sagt Peter Röhle. Fast komplett also war der verlustpunktfreie Spitzenreiter der DWL-Meisterrunde unterwegs. Trainer Nebojsa Novoselac eingeschlossen, der einen Abstecher in die Heimat nach Serbien machte. Da Wettkampf aber das beste Training ist, dürften die 04-Wasserballer trotz des sicher auch kräftezehrenden Reisestresses in guter Form ins Becken des Bundesstützpunktes in Hannover springen. In Barcelona sorgten sechs Spandauer für die sieben deutsche Tore, Center Andreas Schlotterbeck traf zwei Mal. Nicht im Einsatz waren Sören Mackeben und der im Duisburg-Match fußverletzte Moritz Oeler, der nach dem Bruch des rechten mittleren Zehs einige Tage pausieren muss und auch gegen Waspo nicht spielen kann. „Aber das sollten wir kompensieren können“, ist Röhle sicher. Hannover tritt naturgemäß wesentlich ausgeruhter an. Nur Torwart Michael Zellmer war mit in Spanien. Allerdings nicht als Aktiver, sondern als neu ernannter Team-Manager der Nationalmannschaft. Für die Spandauer wird es ein Wiedersehen mit dem im Vorjahr noch in ihren Reihen aktiven Japaner Yoshinori Shiota geben, der bei den Niedersachsen in dieser Saison gut eingeschlagen hat.
von PM02/2009 |
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